Eine Bananenrepublik braucht keinen leistungsfähigen Flughafen…

November 11th, 2011

… der Zürcher Wirtschaftsraum jedoch schon. Und auch die Schweiz ist auf einen funktionierenden internationalen Flughafen im Raum Zürich angewiesen. Daher macht es keinen Sinn, schon nur die Planung für eine eventuell notwendige Entwicklung des Flughafens oder des Pistensystems zu blockieren.

Sollte in Zukunft der Ausbau einer Landebahn notwendig sein, ist es noch genug früh, um dies durch eine Volksabstimmung zu verhindern. Die Gegner des Flughafens wissen genau, dass sie nur ihre privaten Interessen vertreten, egal wie viele Arbeitsplätze dies kostet. Darin sehe ich auch den Grund, weshalb die Flughafengegner nicht offen mit ihren Argumenten gegen den Flughafen antreten. Mit dieser verlogenen Abstimmungswerbung versuchen sie schlecht informierte Stimmbürger zu einem “Ja” zu überreden. Sie sagen zum Beispiel: “Wir wollen kein zweites Grounding!”. Auf eine gewisse Art stimmt das ja – muss die SWISS sich eine neue Basis im Ausland suchen, wird sie bestimmt nie mehr in Zürich Kloten ein Grounding erleben. Dies gilt jedoch nicht für den Wirtschaftsraum Zürich. Der könnte dafür vielleicht einmal “grounden”.

Diesen Sommer habe ich im alten Dorfkern von Opfikon Wohneigentum gekauft -  nicht trotzt Fluglärm sondern wegen dem Fluglärm. Ich suchte die nähe zum Flughafen und bin dankbar für all die Vorteile die ich dadurch habe. Ich wohne schon über 17 Jahre in Opfikon und weiss von was ich rede, wenn es um Fluglärm geht.

Im übrigen geht man die Problematik der Luftfahrt nicht mit solch lächerlichen Methoden an, wie das Einschränken eines Flughafens. Da werden Leute ihre Stelle verlieren, obwohl sie in den letzten Jahren nie in einem Flugzeug gesessen sind und anstelle das wir vom Transitverkehr profitieren, fliegen vermehrt Schweizer Touristen und Geschäftsleute über ausländische Flughäfen an ihre Zieldestination. Dies ist weder umweltschonend noch wirtschaftlich von Vorteil.

Wer etwas für den Umweltschutz tun will, ist am effizientesten, wenn er selber nicht fliegt. Aber genau hier hört es bei den Flughafengegnern auf. Die wollen selber nicht verzichten aber immer tüchtig von der Allgemeinheit profitieren. Zeichnet diese Haltung wirklich den richtigen Schweizer aus? Ich hoffe nicht!

2 x NEIN ist besser für Alle – ein “Ja” dient nur einzelnen Immobilienbesitzer, für die dann die ganze Schweiz bezahlen soll.

Verhält sich so ein Schweizer?

February 5th, 2009

Die Art und Weise wie die SVP – allen voran Lukas Reimann –  in ihrer “Nein”-Kampagne agieren ist wiederwertig und abstossend. Sollen dies bewährte Werte sein? Politik ist kein Kampfsport in dem alle Mittel recht sind. Politik ist nicht dazu da, dass sich einzelne Politiker profilieren können oder sich für eine Abwahl aus dem Bundesrat rächen können. Die Politik soll sich um das Wohl aller kümmern. Echte Schweizerische Werte haben nichts mit den Werten des rechten Flügels der SVP zu tun.

Am 8. Februar entscheiden wir über die Zukunft der Schweiz!

November 22nd, 2007

Ein NEIN und schon sind wir einer Bananenrepublik wieder ein ganzes Stück näher.

Nach einer Kündigung der Bilateralen wäre wahrscheinlich über kürzer oder länger ein Beitritt zur EU nicht mehr zu umgehen. Der Gedanke amüsiert mich, dass es gerade die SVP ist, die uns einen EU-Beitritt aufdrängen will.

Wir sind mit den bilateralen Verträgen gut gefahren und sollten den eingeschlagenen Weg weiter gehen – dass heisst JA zu Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit.